Grundregel 1 – Mache die Inflation zu Deinem Freund!

Grundregel 1 – Mache die Inflation zu Deinem Freund!

Gehörst Du zu den wenigen Menschen, die die Inflation und deren Folgen richtig verstehen? Der folgende Artikel wird Dir die Augen öffnen. Er wird Dir dabei helfen, unser Finanzsystem zu nutzen um Dir mit wenig Mühe ein Vermögen aufzubauen.

Inflation wird von den meisten vernachlässigt

Viele Leute wundern sich, warum sie sich bei gleichbleibendem oder sogar leicht steigendem Gehalt jedes Jahr weniger für ihr Geld kaufen können. Andere Menschen finden es unmoralisch, von Freunden oder Bekannten Zinsen für verliehenes Geld zu verlangen. Beide haben etwas gemeinsam:

Die großen Auswirkungen der Inflation werden unterschätzt.

Inflation mit einfachen Worten erklärt

Es wird ständig mehr Geld gedruckt und in den Umlauf gebracht. Die gesamte Menge der Waren inkl. Dienstleistungen, die es weltweit zu erwerben gibt, bleibt hingegen mehr oder weniger unverändert. Mehr Geld steht nun der gleichen Menge an Waren gegenüber. Als Folge davon können wir für mehr Geld die gleichen Dinge erwerben. Anders ausgedrückt verliert Geld im Vergleich zu den Waren an Wert. Die Waren werden teurer. Die europäische Zentralbank hat die Aufgabe, die jährliche Inflation ca. bei 2% zu halten. Damit kennst Du den Mittelwert, der in der Zukunft in Deutschland zu erwarten ist.

Die Statistiken zur Inflation sind verfälscht

Da die Staaten, wie z.B. Deutschland, meist hoch verschuldet sind, haben sie ein Interesse an einer Inflation. Auf diese Weise können sie ihre Schulden abbauen. Die Schulden verlieren an Wert.

Dabei gibt es ein Problem: Viele der staatlichen Ausgaben sind mehr oder weniger abhängig von der offiziellen Inflationsrate indexiert: Rente, Sozialausgaben, Gehälter, Zinsen. Aufgrund dieser Tatsache haben die Staaten ein Interesse daran, die offizielle Inflationsrate so niedrig wie möglich darzustellen.

Die offiziellen Zahlen der Inflation entsprechen demnach nicht der Realität. Sie beziehen sich auf einen bestimmten Warenkorb, der so gewählt ist, dass die Inflationsrate offiziell möglichst niedrig ausfällt. Die Preise für technische Geräte wie z.B. Computer, Laptops oder Handys sinken, wenn man diese mit Geräten der gleichen Leistungsfähigkeit aus dem Vorjahr vergleicht. Diese Tatsache mindert die offizielle Inflationsrate. (Leider ist man in der Realität aber gezwungen, sich regelmäßig neuere Modelle etwa von Laptops oder Handys zuzulegen, um diese noch ohne Probleme nutzen oder updaten zu können. Sinkende Preise sind also selbst bei technischen Geräten relativ zu sehen.)

Nahrung, Energie, Rohstoffe und Lohn, also das, was jeder Mensch bezahlen muss um zu überleben, verteuern sich deutlich stärker als der Mittelwert des ausgewählten Warenkorbs. Anders ausgedrückt könnte man vereinfacht sagen:

Technische Luxusgüter werden günstiger, während das zum Leben notwendige deutlich teurer wird!

Im Mittelwert beträgt die Inflation auf diese Weise aktuell ca. 2%/Jahr. In der Realität, bezogen auf die Waren, die jedermann zum Leben braucht, beträgt sie aber zwischen 3% und 5% /Jahr. Um Dich einmal selbst davon zu überzeugen, werfe einen Blick zurück in die Vergangenheit:

Was Du damals in „Deutsche Mark“ bezahlt hast, bezahlst Du heute in Euro!

Das entspricht einer Teuerung (Inflation) von 100% (!!) über 15 Jahre. Würden wir den offiziellen Statistiken glauben, sollten es kaum 50% sein. Kurz: Die spürbare Inflation ist deutlich höher als die offizielle Inflation des ausgewählten Warenkorbs.

Die Inflation frisst heimlich Deine Ersparnisse!

Ein Beispiel: Jemand, der 100.000 Euro auf einem Konto angelegt hat, besitzt bei einer Inflation von 3%/Jahr ein Jahr später nur noch eine Kaufkraft von 97.000 Euro. Er kann sich für die 100.000 Euro im nächsten Jahr also nur noch Waren im Wert von heute 97.000 Euro kaufen. Da aber der Betrag von 100.000 Euro auf seinem Konto gleich bleibt, bemerkt der Anleger den Geldverlust von 3000 Euro nicht. Nach z.B. 30 Jahren ist der Wert der aktuell 100.000 Euro auf einen Bruchteil reduziert. Bei 3% Inflation entspricht der Wert nur noch ca. 40.000 Euro, was einen Verlust von 60% bedeutet.

Er bemerkt dies nicht, da es ein langsamer, schrittweiser Prozess ist. Kannst Du einen Nutzen aus dieser Kenntnis ziehen? Ja, Du kannst, denn:

Die Inflation frisst heimlich Deine Ersparnisse, aber auch Deine Schulden!

Je mehr Kreditvolumen Du besitzt, desto mehr darfst Du Dich über eine Inflation freuen. Ein Beispiel hierzu: Ein Kredit von 100.000 Euro hat im Folgejahr, bei einer Inflation von 3%/Jahr, nur noch einen Wert von 97.000 Euro. Der Betrag von 100.000 Euro bleibt gleich, jedoch sinkt Jahr für Jahr die Kaufkraft dieser betragsmäβig gleichbleibenden 100.000 Euro. Das bedeutet, dass Du für eine Tilgung des Kredits von 100.000 Euro heute vielleicht noch Deine Wohnung, in 30 Jahren aber vielleicht nur noch Deine Garage veräußern musst. Auch Kredite und Restschulden verlieren demnach durch die Inflation Jahr für Jahr ihren Wert.

Sind Immobilien inflationssicher?

Allgemein kann man diese Frage mit „ja“ beantworten, zumindest auf lange Sicht betrachtet.

In einer wachsenden Gesellschaft und Ballungszentren steigen die Immobilienpreise sogar noch stärker als die reale Inflation. Der Grund dafür ist, dass die Einwohnerzahl bzw. die Wirtschaft wächst, die Anzahl der Grundstücke jedoch gleich bleibt. Die Nachfrage steigt im Vergleich zum Angebot, die Preise steigen.

Wie kann ich mit Inflation sogar Geld verdienen?

Mache „gute Schulden“ und investiere diese in Sachwerte, u.a. in Immobilien.

Die Inflation beschleunigt in diesem Fall Deinen Vermögensaufbau. Stelle dabei sicher, dass Du direkt am Anfang der Investition mindestens einen neutralen Cashflow hast.

Wer ist der große Verlierer in diesem System?

Die Verlierer sind die Sparer und die Mieter.

Vereinfacht könnte man den Kreislauf so beschreiben: Die Bank gibt dem Sparer aktuell keine oder sogar negative Zinsen. Dadurch kann sie sehr günstige Kredite an Immobilieninvestoren vergeben.

Der Immobilieninvestor erhält Mieten, die viel höher sind als die Zinsen, die er der Bank bezahlt.

Wer ist der große Gewinner in diesem System?

Die Bank, der Staat und der Immobilieninvestor.
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Grundregel 1 – Mache die Inflation zu Deinem Freund
Grundregel 2 – Nutze den Zinseszinseffekt!
Grundregel 3 – Nutze den Hebeleffekt des Kredits!
Grundregel 4 – Nutze den Erfahrungsschatz anderer Leute!
Grundregel 5 – Investiere lieber heute als morgen!
Grundregel 6 – Think Big!